Club de Lecture

Die Stadtbibliothek ist zur Zeit geschlossen. Unser Lesekreis ist zunächst ausgesetzt.
Wir arbeiten an einem online-Angebot und Fortführung des Club de Lecture.

Als angemeldete Teilnehmer des Club de Lecture oder als Mitglieder der DFG-LU-MA erhaltet Ihr das Passwort für den geschützten Bereich auf Anfrage.

Bitte gebt uns mal eine Rückmeldung:
Seid Ihr dabei?
Habt Ihr Ideen und Wünsche?
Bitte unter president@dfg-lu-ma.de
Merci et à bientôt

Claus Schönbucher

ACHTUNG … neu: … DFG LU MA actuel ist umgezogen…

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

Der Blog für aktuelle Beiträge vom März 2020  ist umgezogen,
da sich die Beiträge nicht an Jugendliche,
sondern an die erwachsenen Mitglieder richteten:

dfglumaactuel.wordpress.com

Dort finden Sie ab sofort auch die neuen Einträge…

Mit freundlichen Grüßen

Claus Schönbucher

Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft
Ludwigshafen am Rhein und Mannheim e.V.
Beethovenstr. 8
67126 Hochdorf-Assenheim
Tel. 06231 91276
Fax. 06231 91277
Mobil 0171 63 77 612
E-Mail: president@dfg-lu-ma.de
www.DFG-LU-MA.de

Ich hätte noch länger gekonnt…

Der Tag vor der Heimreise ist immer etwas merkwürdig. Man muss schon mal den Koffer packen, möchte aber doch noch einiges erledigen, noch schnell etwas einkaufen oder jemanden treffen und Zeit, sich zuhause zu melden ist schon garnicht vorhanden. Nochmal an den Strand, Sommer, Sonne, Meer geniesen. …und doch ist da die Freude auf zuhause, wo es doch am Schönsten ist.
Apropos zuhause, wie ist es Ihnen ergangen? Haben Sie sie sehr vermisst unsere Lieben und haben Sie die Tage auch ein bisschen für sich selbst genutzt? Die Zeit ist viel zu schnell vergangen, ich wollte doch so viel erledigen. Wie weit sind Sie im Krimi? Ich hatte so viel zu tun, dass ich erst auf Seite 88 geschafft habe, aber die Ferien sind ja noch lang. Schreiben Sie uns einen Kommentar und helfen Sie mit, diesen Urlaubsticker abzurunden.
Dann werde ich mich auch mal dranmachen, meine Strohwitwerbude wieder auf Vordermann zu bringen, damit alles bereit ist… Kaffee und ein süßes Stückchen, die Ansprüche sind bescheiden – und vielleicht gibt es zu Mittag ein Lieblingsessen – wir wollen Sie doch gebührend empfangen – morgen früh so gegen 10 Uhr am ZOB in LU.
Ab 20 Uhr können Sie die Fahrt hier wieder verfolgen, so richtig schlafen kann ich sowieso nicht…
Ich darf Sie auch nochmals erinnern an das erste Nachtreffen morgen 14.Juli ab 15:00 Uhr das Fest zum am Französischen Nationalfeiertag in Mannheim auf dem Toulonplatz (Parken unter dem Reiss-Engelhorn-Museum).
In Guidel werden im Moment die Koffer im Bus verstaut und die Zimmer geräumt. Der Reinigungstrupp muss alles vorbereiten für die nächste Gruppe. Der Bus bleibt stehen bis heute abend, da unser Busfahrer Ruhezeit hat vor der großen Fahrt. Die Kids fahren mit dem öffentlichen Bus nach Lorient in die Innnenstadt. Dort gibt es mit dem Besuch eines Luftschutzbunkers nochmal Geschichte zum Anfassen. Letzte Eindrücke aus der Partnerstadt mitnehmen, letzte Souvenire werden gekauft und dann machen sie sich  wieder auf den Heimweg…
Bis heute abend – Ihr Claus S.

SMS 19h52: Wir sind abgefahren!
SMS 21h44 Rennes
SMS 22h32 Mondevert
SMS 23h19 Stimmung war so angeregt, dass wir nach 45 min Pause nun Kino haben. Tarzan läuft.. Tina und ich denken beim Anfang an Helen. Unser Baby hat alle um den Finger gewickelt.
SMS 23h44 Große Probleme Tarzan lüuft nur in English – Ton kaputt.10 min Stopp um zu probieren. Mist oder auch nicht. Nun wird geschlafen. Bonne nuit!
SMS 02h06 Peage vor Paris. Alles schläft.
SMS02h25 Busfahrer mus 45 min Pause machen, wegen Nachtfahrt- Wer will kann im Bus bleiben.
SMS 05h54 Ein neuer Fahrer hat übernommen. Andreas macht nach der Übergabe eine kleine Pause und fährt dann mit dem Firmenauto zurück. Es ist schon hell aber bedeckt. Heute blendet keine Sonne,
SMS 06h06 Oops. Die Sonne hat nicht geblendet, weil sie noch gar nicht da war. Jetz fahren wir gerade Wegs der Sonne entgegen.
SMS an Monika 08h24 Was zeigt denn das Navi für eine Ankunftszeit ?
SMS 8h29 Huch, habe geschlafen. Es hat geregnet. Busfahrer ist an allen frz. Raststätten vorbei gefahren.Also Stop an der Goldenen Bremm pipi Pause und kleines Frühstück. Wir sind 9h52 da.

Die U-Boot-Basis – Geschichte zum Anfassen

Der Vormittag war zunächst dem Entschleunigen gewidmet – chaotische Zimmer aufräumen, miefige Haare, nasse Badesachen und sonstiges waschen und trocknen.
Als das geschafft war, gab es ein Tischtennisturnier und Armbandknüpfen aus Segeltau.
Zu Mittag hatte der Koch frei und daher schon ein Kaltes Buffet mit Salaten, Pasteten, Bratwürsten etc, vorbereitet. Alle sind gut satt geworden, wobei leider das Dessert ausgefallen ist, nachdem der Kühlschrank die Wassermelone zu einem Eisklumpen gefroren hatte.
Geschichte zum Anfassen gab es am Nachmittag beim Besuch der „base de sous-marins de Keroman“ der U-Boot-Bunker in Lorient. Im Auftrag der Wehrmacht zum größten Stützpunkt der Nord-Atlantik-Flotte gebaut, sind diese Zeitzeugen in Beton des Wahnsinns einer gigantischen Kriegsmaschinerie, die sich hier hautnah begreifen lässt. Obwohl inzwischen weitgehend der zivilen Nutzung zum Bau von Hochsee-Trimaranen oder als Hydrophon Konzertsaal und Tonstudio umgewidmet, kann hier die Geschichte des Zweiten Weltkriegs erfahrbar gemacht werden.
Als Botschafter unserer Deutsch-Französischen Freundschaft wird unsere Jugendgruppe zusammen mit Ihren Betreuern am späten Nachmittag von Vertretern der Stadt Lorient zusammen mit Gästen und Kooperationspartnern im Ehrensaal des Rathauses empfangen. Weiterer Bericht folgt heute abend… Ihr Claus S.

Sportliche Jumelage mit den französischen Partnern

Heute vormittag war die sportliche Begegnung mit den französischen Jugendlichen aus der dortigen Sommererholung des PLL Partonage Laique de Lorient.
Die Betreuerin Alexandra kennen wir noch vom letzten Jahr und sie organisiert das ganz toll. Diesmal gab es Hallenhockey für insgesamt 50 Kids. Monika war beeindruckt wie organisiert und ruhig das alles abgelaufen ist. Für die französischen Kids haben wir unsere Freundschaftspins übergeben und die Sportbetreuerin erhielt ein blaues Gruppen-T-Shirt mit unserem DFG-LU-MA Logo. Leider habe ich keine weiteren Informationen über sportliche Erfolge und den weiteren Verlauf. Aber bei einem Freundschaftsspiel gibt es sowieso nur Sieger…
Den Nachmittag verbrachte die Gruppe mit Relaxen am Strand. Bei Ebbe ein total harmloses Vergnügen. Obwohl die Franzosen unter der Hitze (25-26°) stöhnen.
Die haben je keine Ahnung was wirkliche Hitze bedeutet…Sollen sich mal bei uns einfinden.
Das Abendessen war der übliche vom CFA organisierte Crêpes-Abend mit bretonischer Musik von TRI YANN. Alles super lecker, salzige Blé Noir und süße Froment…
Wie das ist, müssen Sie sich erzählen lassen, wenn Ihre Kids zurück sind. Da würden wir aus der Ferne nur neidisch werden…
Heute war der Bericht wieder etwas kürzer; aber denken Sie dran: Solange wir nichts hören, ist alles gut. Ihr Claus S.

Auf dem Wasser, im Wasser und unter Wasser…

Heute war es mehrmals nass, – aber der Reihe nach:
Zunächst noch der Nachtrag von gestern. Die besondere Attraktion in Concarneau ist die „ville close“, mit vielen kleinen Souvenir-Lädchen, Keksen, Schokolade und Eis. Alles sehr gesund, aber verführerisch schön. Am Ende der Hauptstraße gibt es die besten Crêpes überhaupt. Da war es natürlich kein Wunder, dass beim Abendessen keiner mehr so richtig Appetit hatte, obwohl „cordon bleu“ auf dem Zettel stand. Der Abend brachte weiter nichts Besonderes, nur die allgemeinen Belustigungen in kleinen Runden im Spiele- und Kaminzimmer.
Heute gab es zeitiges Wecken zum Frühstück, denn für die Hälfte der Truppe ging es auf das Wasser mit den Katamaranen der Segelschule unter der Anleitung eines Trainers und drei Segelhelfern aus der Ferienkolonie. Der andere Teil der Mannschaft versuchte sich beim Paddeln in offenen Kanus, wie immer eine feuchte Angelegenheit.
Zu Mittag gab es Kalbsrouladen in einer „affengeilen“ Senfsauce und Rösti.
Gut gestärkt ging es in die Kaserne der Berufsfeuerwehr in Lorient zur Führung und Erläuterung von Material, Fahrzeugen und Aufgaben – Wer macht was? – Da gleichzeitig einige Einsätze gefahren wurden, waren zwar nur wenige Feuerwehrleute da, aber trotzdem gab es das obligatorische Wettspritzen aus vollen Rohren. Beim Abschlußfoto wollte einer der Kollegen den üblichen Scherz mit der Dusche aus den Wassereimer vollziehen, traf dann aber nur seine eigenen Kollegen, die dann triefend nass waren. Da kamen unsere Gastgeschenke – mit unserem Logo bestickte Handtücher – genau richtig. Insofern hatten alle, besonders auch die Wehrleute, Spass und Freude mit unserem Besuch.
Die Bratwürste mit Linsen- und Karottengemüse wurden erstaunlich gut gegessen. Beim Essen brauchen wir uns keine Sorgen zu machen – es geht allen gut.
Der Anruf von Lukas erreichte mich übrigens vom Abendspaziergang an den Strand zur Beobachtung des Sonnenuntergangs und Hineinfeiern in den Geburtstag unserer lieben V. – übrigens wie auch im letzten Jahr – so ist das halt mit Wiederholungstätern.
Morgen müssen alle wieder früh aus den Federn, denn es stehen sportliche Begegngungen mit unseren französischen Partnern an.
A demain – Ihr Claus S.

Strahlender Sonnenschein – erfrischender Wassersport und…

No news are good news habe ich den Eltern bei der Abfahrt gesagt, aber dann hockt man doch auf glühenden Kohlen… Ich weiß ja, dass die Betreuer alle Hände voll zu tun haben und das rund um die Uhr. Soeben hatte Lukas während der Busfahrt nach Concarneau etwas Zeit mit mir zu sprechen…
Zunächst der Nachtrag für gestern: Sonntag morgens ist Markt in Guidel. Bei den Kids besonders beliebt ist der Wursthändler, der mit allerlei Blödsinn seine Saucissons anpreist. Wie üblich, geht es auch in den Supermarkt, um sich mit allen ungesunden Leckereien einzudecken, die die Kids hier halt zum Überleben brauchen und die Éclairs für die großen Naschkatzen. Mit ein bisschen aufgehobenem Appetit gings zum Mittagessen: Nudelsalat mit Krebsfleisch, mit Pilzen geschmortes Schweinefleisch, sehr lecker gegrilltem Lauch und Karotten, zur Krönung „èclairs au chocolat“. Damit waren sie gut gerüstet für den Sonntagnachmittags-Ausflug. Nur knapp hat die Gruppe das Schiffchen über die Bucht nach Port-Louis erwischt, da sie zunächst an der normalen Abfahrtsstelle gewartet hatten, aber ein kleiner Spurt zum Sonntagsanleger und dann hat es doch noch geklappt. Das Schifffahrtsmuseum in der Zitadelle zeigt die große Zeit der Ostindiencompagnie; neu zu entdecken war ein umfangreiches Diaporama zum Sklavenhandel, das von den Kindern mit großem Interesse studiert wurde.
Die Überfahrt zur Rückreise haben alle gut vertragen und sich zum Abendmenü versammelt. Die Vorspeise „Kartoffelsalat mit Hering“ war diesmal nicht der Hit (Zu harte Grumbeere und zu salzigen Fisch); lecker geschmeckt hat dann umsomehr das panierte Putenschnitzel mit grünen Bohnen und die Pfaumen zum Nachtisch.
Am Abend gab es den ersten Verhandlungstag des Kriminalspiels „Tatort Guidel“  bei dem eine Betreuerin „gehängt“ wurde… hört sich gruseliger an, als es ist… à suivre…
Der heutige Montagmorgen stand zunächst im Zeichen des Wassersports. Bei Bombenwetter ging es für die Hälfte zum Katamaran-Segeln und für die anderen zum Rudern mit absichtlichem oder unfreiwilligen Wasserkontakt…
Das gab dann den Hunger zum Vernichten des italienischen Nudelsalats, und Zuschlagen bei den marokanischen Hackbällchen mit Couscous und abschließendem Milchreis mit Karamellsoße. Da nehm‘ ich ja schon zu nur beim Schreiben…
Über den Ausflug in die Altstadt von Concarneau berichten wir dann morgen, einstweilen vertiefe ich mich in den Bannalec-Krimi und bin dann im Geiste bei unseren Lieben,
Bis morgen, Ihr Claus S.